Aktuelles

ZEIT für Kinder… verschenken

Kinderneujahrsempfang

Am 12.Januar 2017

in den Räumen der GfG mbH Angermünde

Und am Abend

die Lichtkunstaktion

Lichtpunkte

Bühne frei

 Der Deutsche Kinderschutzbund Uckermark e.V. hat über die Theater-Werkstatt Kooperationspartner zusammen gebracht und ist sehr froh darüber, wenn diese Bündnisse zukünftig selbstständig weiter bestehen. Der DKSB wird fortan freudiger Beobachter sein, wenn die gebildeten Bündnisse für Bildung den bereiteten Weg selbstständig gehen. Wir begrüßen es sehr, dass das Jugendkulrutzemtrum „Alte Braue“ die Theater-Werkstatt zu „ihrem Projekt“ gemacht hat und über eine Weiterführung nachgedacht wird. Ausschlaggebend für die Entscheidung als Träger für die „Theater-Werkstatt“ zu fungieren war, an die vorherigen kleineren Theaterprojekte anzuschließen und somit auch den Wünschen der Akteure nachzukommen. Die Organisation und Projektierung jedoch kosten sehr viel Zeit und verlaufen nicht immer reibungslos. Da bis auf die im Projekt Beschäftigten, wie der Projektleiter Oliver Hohlfeld, Honorarkäfte oder auch Betreuungspersonen alle Helfer ehrenamtlich arbeiteten, ist das Projekt „Theater-Werkstatt“ auch ein Erfolg des ehrenamtlichen Engagements. Wir werden im kommenden Jahr neue Bündnisse bilden und hoffen, dass auch diese dann nach einem erfolgreichen Projektabschluss darüberhinaus bestehen werden, so wie es bei der „Theater-Werkstatt“ gelungen ist.
Wir wünschen den Kooperationspatnern für das gemeinsame Vorhaben alles Gute, tolle Ideen und Kraft und würden uns sehr freuen, ab und zu von ihnen zu hören oder zu sehen.

Aus der MOZ

Aus der Redaktion Kommentare
DANIELA WINDOLFF 14.12.2016 06:40 UHR
RED. UCKERMARK, SCHWEDT-RED@MOZ.DE
Bühne frei für Kinder
Angermünde (MOZ) Dass Kinder mächtig Theater machen, das ist im Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Angermünde ausdrücklich erwünscht. Hier hatte ihr Theaterprojekt ein Jahr lang eine Heimstatt. Dafür wurde eigens eine große Bühne gebaut.
Bühne frei für Kinder
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Die Macher und Helfer im Hintergrund: Uwe Hanisch-Tornow, Sozialarbeiter im Jugendkulturzentrum, Techniker Torsten Rahn, Projektleiter Oliver Hohlfeld und Sozialarbeiter Matthias Priebe (v. l. n. r.).

© MOZ/DANIELA WINDOLFF
Zum Abschluss zeigten die jungen Akteure nun selbst geschriebene und einstudierte Stücke. Dabei geht es bunt und lustig zu. Knuffige rote Kugelnasen, schlabberige Hochwasserhosen und breite Hosenträger, so müssen Clowns aussehen, finden die Kinder, die ein Jahr lang jede Woche nach der Schule in das Jugendkulturzentrum Angermünde gekommen sind, um Theater zu spielen.
Rund 15 Kinder und Jugendliche trafen sich hier regelmäßig in der Theaterwerkstatt, ein außerschulisches Freizeitangebot des Deutschen Kinderschutzbundes Uckermark, das durch die Initiative „Bündnisse für Bildung – Kultur macht stark“ gefördert wird. Fachlich unterstützt wird es vom Bund Deutscher Amateurtheater. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Wort Werkstatt trifft den Charakter des Projektes genau. Hier ist etwas im Entstehen, hier machen junge Leute alles selbst, vom Texte schreiben, Bühnenbilder bauen, Regie führen und schauspielern. Angeleitet werden sie von echten Theater-Profis.
„Grundanliegen ist es, allen Kindern aus allen Schichten Zugang zum Theater zu verschaffen und es ihnen zu ermöglichen, sich auszuprobieren“, erklärt Projektleiter Oliver Hohlfeld, „eigene Talente zu entdecken und soziale Kompetenzen zu stärken.“ Ihm gelingt es so, die Kinder in ihrer Freizeit vom Fernseher oder Computer wegzulocken.
Hohlfeld bringt als Autor und Dramaturg viel Theatererfahrung mit und hat schon mehrere Workshops und Kurse für Darstellendes Spiel und Theater mit Schülern geleitet.
„Kinder sind in ihrer Fantasie und Kreativität beim Schreiben und Spielen unschlagbar. Sie brauchen nichts Fertiges, Vorgesetztes und sollen im Theaterprojekt keine vorgegebenen Stücke nachspielen, sondern sich selbst erfinden. Das einzige, was sie brauchen, ist ein bisschen Handwerkszeug und Struktur“, sagt Oliver Hohlfeld. Für ihn zählt nicht das Ergebnis, sondern der Prozess des gemeinsamen Machens, an dem die Kinder wachsen können. Deshalb gibt es weder Zeitdruck noch umfangreiche Rollentexte.
„Die Kinder kommen aus der Schule zu uns und sind oft ziemlich erschöpft. So ein Unterrichtstag ist wie ein langer Arbeitstag. Da brauchen sie erst einmal Zeit, um runterzukommen. Deshalb gibt es weniger Text, dafür mehr Spiel“, erklärt Oliver Holhlfeld.
Allerdings sind die Aufgaben schon klar verteilt, um als Team zu funktionieren. Gemeinsam wird an der ersten Idee getüftelt, was überhaupt auf der Bühne erzählt werden soll. Dabei spielen sowohl das Lebensumfeld der Kinder eine Rolle als auch ihre Sehnsüchte und Träume.
Dann geht es an die Umsetzung, Rollenverteilung, Bühnenbild, Kostüme, Requisiten, Dramaturgie. Die Kinder lernen durch das eigene Tun die Theaterwelt hinter den Kulissen kennen und erfahren, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können.
Vor allem aber wachsen die Kinder in ihren spielerischen Rollen über sich hinaus. Die Schüchterne wird langsam mutig und traut sich, laut auf der Bühne zu sprechen. Der Ungestüme muss sich zurücknehmen, muss sich auf andere einstellen. Für Projektleiter Oliver Hohlfeld ist das das Schönste am Theaterprojekt.
Zwei Gruppen hat er betreut, eine Kindergruppe der Sieben- bis Zehnjährigen und eine Jugendgruppe für die Älteren bis 15 Jahre. Die Kleinen haben sich ein pantomimisches Clownsprogramm erarbeitet, das zur öffentlichen Abschlusspräsentation in der Braue viel Lachen und Beifall vom Publikum erhielt. Die Großen wagten sich an eine spannende Krimigeschichte und nutzen dabei auch moderne Medien, wie eine Videoprojektion als „Bühnenbild“. Bei den Schultheatertagen in Schwedt und bei zwei öffentlichen Theaterpräsentationen in Angermünde spielten die Kinder und Jugendlichen vor Publikum und ernteten viel Applaus.
Eigens für das Projekt wurde im Saal des Jugendkulturzentrums „Braue“ übrigens eine neue, große Bühne aus Holz gebaut, die künftig auch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann und viel mehr Platz bietet, als die kleine provisorische Bühne davor.
Das ist es, was neben dem Erlebnis und der Erfahrung für die Kinder vom Projekt bleiben wird. Doch Oliver Hohlfeld und das „Braue“-Team wollen versuchen, etwas Ähnliches im nächsten Jahr fortzuführen. Das Interesse der Kinder ist groß. Sie haben Feuer gefangen und auch andere Kinder schon mit dem Theatervirus infiziert. Ideen haben die Macher. Jetzt müssen passende Fördererungen und Sponsoren gefunden werden, um das Angebot kostenlos und offen für alle Kinder halten zu können. Vielleicht gibt es auch eine Gelegenheit, die beiden Stücke der Werkstatt noch einmal irgendwo anders aufzuführen.

Neue Büroräume in Angermünde

Der Kinderschutzbund Angermünd ist nun

unter folgender Adresse zu erreichen:

Ring 30

16278 Angermünde

 

 

Einen Frühjahrsgruss

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Ferienfreizeiten die Vorbereitungen

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… und die Redaktionssitzung für

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